Deutschland im Krisenmodus – aber diesmal kontrolliert, geplant und mit Ansage. Im Hintergrund laufen bereits seit Monaten die Vorbereitungen für etwas, das normalerweise nur hinter verschlossenen Türen diskutiert wird: Wie reagiert ein Land, wenn Wetter und Ressourcen plötzlich knapp werden? Wenn Hitzewellen nicht bloß lästig sind, sondern eine echte Notlage auslösen? Im November 2026 soll diese Frage unter maximal realistischen Bedingungen durchgespielt werden. Der Name der Übung: LÜKEX 2026.
Ich habe den Wilderness Survival Instructor Onlinekurs erfolgreich abgeschlossen und berichte hier über Inhalte, Prüfung und Zertifikat. Es begann aus Neugier und der leisen Faszination für das, was jenseits von Wanderwegen, Hütten und GPS-Apps liegt: die Frage, wie man in der Wildnis überlebt, wenn plötzlich kein Komfort, kein Laden an der nächsten Ecke und keine Hilfe erreichbar ist. Genau deshalb meldete ich mich für den Onlinekurs „Wilderness Survival Instructor“ auf almaoasis.com an.
Wenn draußen der Handyempfang abreißt, der Weg länger wird als geplant und aus einem kleinen Missgeschick plötzlich ein ernstes Problem entsteht, trennt sich Wissen von Theorie. Genau an diesem Punkt setzt Bushcraft Erste Hilfe – Notfallversorgung in der Wildnis schnell und einfach von Dave Canterbury und Jason A. Hunt an – ein Buch, das nicht beschwichtigt, sondern vorbereitet. Erschienen im Anaconda Verlag, richtet sich dieses Werk an Menschen, die draußen unterwegs sind und Verantwortung übernehmen wollen – für sich selbst und für andere.
Lost Places üben eine besondere Faszination aus. Es beginnt oft mit einem Geräusch. Ein leises Knarren, wenn der Wind durch einen eingerissenen Fensterrahmen fährt. Ein Rascheln im Laub, das sich in den verlassenen Fluren sammelt. Wer sich einem Lost Place nähert, hat das Gefühl, einen Ort zu betreten, der mehr weiß, als er preisgibt. Orte, die schweigen — und doch ganze Geschichten von früher erzählten, wenn man ihnen zuhört.
Ich erinnere mich an einen frühen Herbstmorgen irgendwo am Rande der Eifel. Der Nebel hing schwer über einem alten, verfallenen Freibad, das einst ein florierendes Ausflugsziel mit eigenem Campingplatz war. Der Schriftzug über dem Eingang war kaum noch lesbar, die Farben längst vom Wetter gebleicht. Und doch spürte man das Echo vergangener Sommer: Stimmen von Badegästen, Lachen auf der Terrasse, der Duft von Grillwürstchen und Pommes aus einem längst geschlossenen Kiosk.
In diesem Moment wurde mir klar: Lost Places sind keine gewöhnlichen Orte. Es sind Zeitkapseln. Manche wirken wie eingefrorene Erinnerungen, andere wie Ruinen voll unausgesprochener Mahnungen.