Deutschland im Krisenmodus – aber diesmal kontrolliert, geplant und mit Ansage. Im Hintergrund laufen bereits seit Monaten die Vorbereitungen für etwas, das normalerweise nur hinter verschlossenen Türen diskutiert wird: Wie reagiert ein Land, wenn Wetter und Ressourcen plötzlich knapp werden? Wenn Hitzewellen nicht bloß lästig sind, sondern eine echte Notlage auslösen? Im November 2026 soll diese Frage unter maximal realistischen Bedingungen durchgespielt werden. Der Name der Übung: LÜKEX 2026.
Ich habe den Wilderness Survival Instructor Onlinekurs erfolgreich abgeschlossen und berichte hier über Inhalte, Prüfung und Zertifikat. Es begann aus Neugier und der leisen Faszination für das, was jenseits von Wanderwegen, Hütten und GPS-Apps liegt: die Frage, wie man in der Wildnis überlebt, wenn plötzlich kein Komfort, kein Laden an der nächsten Ecke und keine Hilfe erreichbar ist. Genau deshalb meldete ich mich für den Onlinekurs „Wilderness Survival Instructor“ auf almaoasis.com an.
Lost Places üben eine besondere Faszination aus. Es beginnt oft mit einem Geräusch. Ein leises Knarren, wenn der Wind durch einen eingerissenen Fensterrahmen fährt. Ein Rascheln im Laub, das sich in den verlassenen Fluren sammelt. Wer sich einem Lost Place nähert, hat das Gefühl, einen Ort zu betreten, der mehr weiß, als er preisgibt. Orte, die schweigen — und doch ganze Geschichten von früher erzählten, wenn man ihnen zuhört.
Ich erinnere mich an einen frühen Herbstmorgen irgendwo am Rande der Eifel. Der Nebel hing schwer über einem alten, verfallenen Freibad, das einst ein florierendes Ausflugsziel mit eigenem Campingplatz war. Der Schriftzug über dem Eingang war kaum noch lesbar, die Farben längst vom Wetter gebleicht. Und doch spürte man das Echo vergangener Sommer: Stimmen von Badegästen, Lachen auf der Terrasse, der Duft von Grillwürstchen und Pommes aus einem längst geschlossenen Kiosk.
In diesem Moment wurde mir klar: Lost Places sind keine gewöhnlichen Orte. Es sind Zeitkapseln. Manche wirken wie eingefrorene Erinnerungen, andere wie Ruinen voll unausgesprochener Mahnungen.
Wer sich mit Überlebenstechniken und dem Leben in der Natur beschäftigt, stößt früher oder später auch auf das Thema Prepping oder Krisenvorsorge. Während es beim Survival darum geht, in einer Extremsituation mit minimalen Mitteln durchzukommen, und beim Bushcrafting das Leben im Einklang mit der Natur im Vordergrund steht, zielt Prepping auf eine andere Ebene ab: die vorausschauende Vorsorge für Krisenfälle. Prepping Krisenvorsorge bedeutet mehr als Konservendosen im Keller. Es geht um durchdachte Vorbereitung auf Krisenfälle, bei denen manchmal sogar eine Flucht ins Freie notwendig wird.